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Was kostet TV-Werbung? Preise für regionale Kampagnen

01. Oktober 2026

Marketing

Wer nach den Kosten für Fernsehwerbung sucht, bekommt zwei unvereinbare Antworten: „ab 500 €“ und „ab 100.000 €“. Beides stimmt — die Frage ist nur, wovon jeweils die Rede ist. Fernsehwerbung ist heute kein einzelnes Produkt mehr, sondern drei verschiedene mit sehr unterschiedlichen Preislogiken.

Die drei Arten von TV-Werbung im Preisvergleich

Was Sie buchenWo es läuftGrößenordnung EinstiegProduktion
Klassischer Spot, nationalbundesweit, alle Haushaltepro Kampagne üblicherweise fünfstellig aufwärtsFilmproduktion als eigener Kostenblock
Spot im Regionalfensterein Bundesland oder Sendegebietpro Kampagne meist vierstellig aufwärtsFilmproduktion als eigener Kostenblock
Addressable TV (Switch In XXL)nur die von Ihnen gewählten Postleitzahlenab 1.000 €keine — Gestaltung ist enthalten

Die Zahlen in der mittleren Spalte sind Größenordnungen, keine Listenpreise: Sie hängen an Sender, Sendezeit, Länge und Buchungszeitraum und ändern sich saisonal erheblich. Verbindlich sind in dieser Tabelle nur die Preise der dritten Zeile — das ist das Format, das wir vermitteln. Die beiden ersten Zeilen stehen hier zur Einordnung, nicht als Angebot.

Warum klassische TV-Werbung so teuer ist

Bei einem bundesweiten Spot zahlen Sie zweimal. Erstens die Sendezeit, abgerechnet über den Tausendkontaktpreis, und zwar für die gesamte Bundesrepublik — auch für die 95 % der Haushalte, die Ihr Einzugsgebiet nie betreten werden. Zweitens die Produktion des Films: Konzept, Dreh, Schnitt, Sprecher, Musiklizenz, Freigaben. Dieser zweite Block fällt vollständig an, bevor der Spot ein einziges Mal gelaufen ist, und er ist der Grund, warum klassische Fernsehwerbung für einen Betrieb mit 30 Kilometern Einzugsgebiet nie infrage kam.

Regionalfenster und Regionalsender lösen das Problem halb: Sie reduzieren die Streuverluste auf ein Bundesland oder ein Sendegebiet. Die Filmproduktion bleibt.

Was Addressable TV anders macht

Addressable TV blendet Werbung direkt im Smart-TV ein — nicht im Werbeblock, sondern beim Umschalten, als Fläche um das laufende Programm herum. Weil das Signal über den Internetanschluss des Fernsehers läuft, lässt sich die Einblendung auf Postleitzahlgebiete begrenzen. Sie zahlen nur für die Haushalte, die Sie auch beliefern.

Technisch ist das Werbemittel kein Film, sondern eine Grafik in L-Form: ein Seitenteil links und ein Balken unten, zehn Sekunden lang, ohne Ton. Daraus folgt der eigentliche Preisunterschied — eine Grafik kostet keine Filmproduktion. In unseren Paketen ist die Gestaltung dieses Werbemittels enthalten, es gibt keine gesonderte Produktionsrechnung.

Was kostet Switch In XXL?

Switch In XXL ist die Bezeichnung des Werbeformats, mit dem wir arbeiten. Bei nova.02:media kostet es:

  • Testpaket — 1.000 €. Rund 15.000 Kontakte über zwei Wochen, Werbemittel aus unserer Vorlage. Wird beim Upgrade voll angerechnet.
  • Paket S — 3.000 €. Rund 22.000 Kontakte über vier Wochen, Ausspielung nach Postleitzahl, Such-Check und Google-Profil auf Stand.
  • Paket M — 5.800 €. Rund 44.000 Kontakte über vier Wochen, individuell gestaltetes Werbemittel, zusätzlich Zielgruppen-Targeting, Aktionsseite auf Ihrer Website und Report.
  • Paket L — 10.800 €. Rund 88.000 Kontakte über vier Wochen, drei Varianten des Werbemittels, dazu drei Monate Local SEO und KI-Sichtbarkeit.

In jedem dieser Preise stecken drei Dinge: die Sendezeit, die Gestaltung des Werbemittels und die Vorbereitung Ihrer Online-Auftritte. Folgekampagnen mit einem bereits gestalteten Werbemittel laufen zum reinen Mediapreis. Alle Leistungen stehen ausführlich auf der Seite regionale TV-Werbung.

Was den Preis einer TV-Kampagne verschiebt

Vier Faktoren, in der Reihenfolge ihrer Wirkung:

  1. Die Größe des Gebiets. Addressable TV wird nach Kontakten abgerechnet, nicht nach Fläche. Ein Betrieb, der drei Postleitzahlen bespielt, erreicht dieselben 22.000 Kontakte wie einer, der dreißig bespielt — nur sieht im ersten Fall jeder Haushalt die Werbung deutlich öfter. Für Wiedererkennung ist das besser, nicht schlechter.
  2. Die Laufzeit. Dieselbe Kontaktzahl über zwei statt vier Wochen erzeugt mehr Druck, aber weniger Abdeckung über den Monat. Für ein datiertes Ereignis — Hoffest, Eröffnung, Saisonstart — ist die kurze Variante richtig, für laufende Bekanntheit die lange.
  3. Wie eng Sie die Zielgruppe schneiden. Jede zusätzliche Einschränkung verkleinert die verfügbare Zuschauerbasis und treibt den Preis pro Kontakt. Bei lokalen Dienstleistern ist die Postleitzahl fast immer das stärkste Kriterium — wer bereits auf 30 Kilometer begrenzt, gewinnt durch weitere Filter selten genug, um den Aufschlag zu rechtfertigen.
  4. Ob das Werbemittel neu gestaltet werden muss. Beim ersten Mal ja, danach nicht mehr. Das ist der Grund, warum die zweite Kampagne spürbar günstiger ist als die erste.

Rechnet sich das?

Rechnen Sie nicht in Kontakten, sondern in Aufträgen. Die Rechnung hat drei Zahlen: Ihr durchschnittlicher Auftragswert, Ihre Abschlussquote bei Anfragen und der Paketpreis.

  • Auftragswert 8.000 € (Badsanierung, Dachprojekt, Wärmepumpe): Das Paket M für 5.800 € trägt sich mit einem zusätzlichen Auftrag.
  • Auftragswert 2.500 € (Hausanstrich, Zaunbau, Zahnersatz): Sie brauchen drei zusätzliche Aufträge. Realistisch, aber nicht garantiert.
  • Auftragswert 300 € (Kleinreparatur, Einzelverkauf): Sie brauchen rund zwanzig. In vier Wochen ist das sportlich — hier ist lokale Suchmaschinenoptimierung das günstigere Mittel.

Das ist kein Argument gegen TV-Werbung, sondern eines für die Reihenfolge: Erst klären, ob ein einzelner zusätzlicher Auftrag den Großteil der Kosten deckt. Wenn ja, ist Fernsehen eine der wenigen Werbeformen, die in vier Wochen flächendeckend in einer Region ankommt.

Was im Preis oft nicht enthalten ist

Achten Sie bei Angeboten auf drei Posten, die gern separat auftauchen:

  • Die Gestaltung des Werbemittels. Bei uns enthalten. Wird sie separat berechnet, verschiebt das den Einstiegspreis erheblich.
  • Die Freigabe durch den Vermarkter. Werbemittel werden geprüft, das dauert einige Werktage und kann Nacharbeit auslösen. Planen Sie Vorlauf ein, nicht Budget.
  • Die Landeseite. TV-Werbung erzeugt Suchanfragen nach Ihrem Firmennamen. Wer dann keine passende Seite hat, verliert die Anfrage an den Wettbewerber, der in den Suchergebnissen darüber steht. Deshalb steckt in unseren Paketen der Such-Check — die Ausstrahlung ohne diesen Schritt zu buchen, ist der häufigste Fehler.

Fazit

Die ehrliche Antwort auf „Was kostet TV-Werbung?“ lautet: Für einen bundesweiten Filmspot mehr, als ein regionaler Betrieb ausgeben sollte. Für eine auf Postleitzahlen begrenzte Einblendung im Smart-TV ab 1.000 € — und damit in der Größenordnung einer gut gemachten Haushaltsverteilung, nur auf dem größten Bildschirm im Haus. Ob sich das für Sie rechnet, entscheidet nicht der Preis, sondern Ihr Auftragswert.

Welche Branchen damit arbeiten und wie eine Kampagne konkret abläuft, steht auf der Seite regionale TV-Werbung — mit Beispielen für Handwerk, Handel und Praxen.

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