Ihre Produkte laufen nicht bei Google?
Abgelehnte Artikel, Warnungen, die niemand abarbeitet, ein Feed, der seit dem letzten Shop-Update nicht mehr passt: Wir sehen in Konto und Feed und sagen Ihnen, was Ihre Produkte aus der Ausspielung wirft.
nova.02:media prüft Google Merchant Center, Produktfeed und Shopping-Kampagnen — abgelehnte Produkte, Feed-Fehler, Preis- und Versandabweichungen, unrentable Artikel in der Ausspielung. Check 249 €, Feed- und Shopping-Audit 590 €, Fehlerbehebung ab 790 €. Für Shopify, WooCommerce, Shopware und eigene Feeds.
Warum Shop-Budget im Merchant Center verloren geht — nicht in Google Ads
Wenn Produkte bei Google nicht laufen, wird zuerst an den Geboten gedreht. Das ist meistens die falsche Baustelle. Ein Artikel, der im Merchant Center abgelehnt ist, erscheint in keiner Kampagne — bei keinem Gebot, in keinem Budget. Er ist schlicht nicht vorhanden.
Das Tückische daran: Es fällt kaum auf. Das Konto meldet keine Katastrophe, sondern eine Zahl neben einem gelben Dreieck. Die Kampagnen laufen weiter, die Kosten laufen weiter, nur eben mit einem Teil des Sortiments. Wir sehen regelmäßig Shops, bei denen ein Drittel bis die Hälfte der Artikel seit Monaten nicht ausgespielt wird — und niemand hat es gemerkt, weil die Umsätze langsam gesunken sind statt plötzlich.
Google ändert seine Anforderungen außerdem laufend. Was vor zwei Jahren durchging, wird heute abgelehnt. Ein Shop-Update, ein neues Rabatt-Plugin oder eine Änderung an den Versandregeln genügt, damit ein Feed kippt, der jahrelang sauber war.
Die häufigsten Meldungen — und was wirklich dahintersteckt
- Fehlende GTIN / ungültige GTIN
- Die Artikelnummer des Herstellers fehlt oder ist falsch übernommen — bei Eigenprodukten und Handelsware unterschiedlich zu lösen. Bei Eigenmarken ist statt einer GTIN das Attribut „identifier_exists" korrekt zu setzen, sonst kippt der ganze Artikel raus.
- Nicht übereinstimmender Preis / Verfügbarkeit
- Der Preis im Feed weicht vom Preis auf der Produktseite ab. Ursache sind meist Rabatt-Plugins, Brutto-/Netto-Verwechslungen, Staffelpreise oder ein Feed, der seltener aktualisiert wird als der Shop.
- Fehlende Versandkosten
- Versandeinstellungen im Konto passen nicht zu den tatsächlichen Regeln im Shop — besonders bei Speditionsware, sperrigen Artikeln, Inselzuschlägen und Auslandsversand.
- Rückgabebedingungen fehlen
- Google verlangt hinterlegte Rückgaberichtlinien. Fehlen sie, werden Produkte eingeschränkt ausgespielt, ohne dass eine klassische Ablehnung erscheint.
- Bild zu klein / mit Werbetext
- Wasserzeichen, Logos, Störer wie „Sale" oder Rahmen sind nicht zulässig. Auch Platzhalterbilder und zu kleine Auflösungen führen zur Ablehnung.
- Fehlender Produkttyp / falsche Google-Kategorie
- Die Google-Produktkategorie steuert mit, bei welchen Suchanfragen ein Artikel überhaupt erscheinen kann. Ist sie zu grob oder falsch, läuft Budget in die falschen Suchanfragen.
- Richtlinienverstoß / Konto gesperrt
- Der ernsteste Fall. Ursachen reichen von fehlenden Angaben im Impressum über abweichende Zahlungs- und Versandinformationen bis zu Produkten in eingeschränkten Kategorien. Hier zählt die richtige Reihenfolge: erst die Ursache beheben, dann Widerspruch einlegen.
Was wir im Feed prüfen
Ein Produktfeed ist eine Tabelle mit festgelegten Spalten. Fehlerhafte oder fehlende Spalten sind die eigentliche Ursache fast aller Shopping-Probleme. Das sehen wir uns Attribut für Attribut an:
id, title, description, link, image_linkprice, sale_price, availability, conditiongtin, mpn, brand, identifier_existsgoogle_product_category, product_typeshipping, shipping_weight, taxcolor, size, material, pattern, item_group_idcustom_label_0 bis 4 (für die Kampagnensteuerung)
Besonders lohnend ist der Produkttitel. Er ist das wichtigste Feld für die Frage, bei welchen Suchanfragen ein Artikel überhaupt erscheint — und in den meisten Shops steht dort schlicht der interne Artikelname. Marke, Modell, Größe, Farbe und Materialangabe an der richtigen Stelle im Titel verändern die Ausspielung oft deutlicher als jede Gebotsanpassung. Wie man Titel und Beschreibungen sauber aufbaut, steht ausführlich unter Produktbeschreibungen; die Bildanforderungen behandeln wir unter Produktbilder.
Und dann die Frage, die selten gestellt wird: Welche Produkte sollen überhaupt beworben werden?
In fast jedem Shop verbraucht ein kleiner Teil des Sortiments einen großen Teil des Werbebudgets, ohne nennenswert zum Ergebnis beizutragen — Artikel mit dünner Marge, Auslaufware, Zubehör mit hohem Klickpreis. Über custom_label-Felder lassen sich solche Gruppen sauber trennen und in Performance Max gezielt ausschließen oder mit eigenem Budget führen.
Dafür legen wir Kosten und Umsatz je Artikel nebeneinander. Das ist der Teil des Audits, der bei laufenden Kampagnen am schnellsten Geld freisetzt — und der Teil, den ein reiner Feed-Check nicht abdeckt.
Preise & Bedingungen
- Alle Preise sind Endpreise für die genannte Leistung. Alle Preise sind Endpreise, es kommt keine Umsatzsteuer hinzu.
- Das Werbebudget ist nicht enthalten — das zahlen Sie weiterhin direkt an Google.
- Anrechnung: Der Merchant-Center-Check wird bei einem anschließenden Feed- und Shopping-Audit voll angerechnet.
- „ab 790 €" bei der Fehlerbehebung heißt: Der verbindliche Festpreis steht nach dem Audit fest. Er hängt an der Sortimentsgröße, am Shopsystem und daran, ob die Korrektur im Shop oder über Feed-Regeln möglich ist.
- Keine Zusicherung von Freischaltungen. Über Ablehnungen und Kontosperren entscheidet allein Google. Wir beheben die Ursache und bereiten den Widerspruch auf.
Passt zusammen mit
Läuft neben Shopping auch Suchwerbung, lohnt der Google-Ads-Check parallel — Feed und Konto haben unterschiedliche Fehlerbilder, treffen aber dasselbe Budget. Wenn die Produkte laufen und trotzdem nichts verkauft wird, liegt es hinter dem Klick: Ursachen dafür sammelt der Ratgeber Warum der Onlineshop nicht läuft. Für Aufbau und Einrichtung eines Shops selbst sind Onlineshop erstellen lassen und Shopify einrichten die passenden Seiten.
Check, Audit, Fehlerbehebung
Merchant-Center-Check
Ergebnis in 48 Stunden (werktags) · wird beim Audit angerechnet
- Alle aktiven Warnungen & Ablehnungen aufgelistet
- Abgelehnte Produkte nach Ursache gruppiert
- Prüfung von GTIN, Marke, Zustand & Produkttyp
- Abgleich von Preis & Verfügbarkeit mit dem Shop
- Versand- und Rückgabedaten im Konto
- Kurzbericht mit priorisierter Reihenfolge
Feed- & Shopping-Audit
Ergebnis in 5 Werktagen · für Shopify, WooCommerce, Shopware & eigene Feeds
- Alles aus dem Merchant-Center-Check
- Vollständige Feed-Analyse Attribut für Attribut
- Produkttitel & Kategorien gegen die Suchanfragen geprüft
- Fehlende Pflicht- und wirksame Zusatzattribute
- Performance Max: Produktgruppen & Ausschlüsse
- Produkte mit Werbekosten ohne Umsatz
- Bilder gegen die Google-Bildrichtlinien geprüft
- Maßnahmenplan nach Umsatzwirkung sortiert
Fehlerbehebung
Festpreis nach dem Audit · Aufwand hängt an Sortimentsgröße & Shopsystem
- Feed-Korrektur im Shopsystem oder über Feed-Regeln
- Titel- & Attribut-Vorlagen fürs ganze Sortiment
- Abgelehnte Produkte wieder freibekommen, soweit möglich
- Versand-, Steuer- & Rückgabedaten korrekt hinterlegen
- Shopping-/PMax-Kampagnen neu strukturieren
- Übergabedokument: was geändert wurde und warum
Feed-Überwachung
optional im Anschluss · monatlich kündbar
- Wöchentliche Kontrolle auf neue Ablehnungen
- Eingriff, bevor Produkte aus der Ausspielung fallen
- Beobachtung von Preis- und Verfügbarkeitsabweichungen
- Monatsbericht: aktive Produkte, Fehler, Umsatzanteil
- Reaktion auf Richtlinienänderungen bei Google
Häufige Fragen
Mein Merchant-Center-Konto ist gesperrt. Bekommt ihr das wieder frei?
Was braucht ihr von mir?
Funktioniert das mit meinem Shopsystem?
Wie viele Produkte kann ich prüfen lassen?
Was ist der Unterschied zwischen Merchant Center und Google Ads?
Lohnt sich Google Shopping bei kleinem Sortiment?
Ihr habt selbst einen Shop?
Wie geht ihr mit meinen Daten um?
Wie viele Ihrer Produkte laufen gerade wirklich?
Schreiben Sie uns, welches Shopsystem Sie nutzen und wie viele Artikel im Merchant Center als aktiv gemeldet sind. Oft lässt sich schon an diesem Verhältnis erkennen, wo es klemmt — die Einschätzung dazu kostet nichts.