Shopify einrichten lassen.
Vom leeren Shop zum verkaufsfertigen Auftritt: Setup, Zahlung, Versand, Steuern und die Anbindung an Ihre bestehenden Systeme — sauber aufgesetzt statt zusammengeklickt.
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- 5,0 20 Google-Bewertungen
- Seit 2002inhabergeführt
- 1.600+Projekte
- 100 %remote, deutschlandweit
Das Wichtigste in Kürze
nova.02 media richtet Shopify-Shops vollständig ein — Theme, Sortiment, Zahlung, Versand, Steuern, Rechtstexte und die Anbindung an Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Marktplätze. Deutschlandweit und komplett remote.
Inhalt dieser Seite 25 Abschnitte
- 01Shopify einrichten: in 9 Schritten zum Shopify-Shop erstellen
- 1. Shopify-Account erstellen und Tarif wählen
- 2. Domain verbinden
- 3. Themes vergleichen und Branding festlegen
- 4. Produkte hinzufügen
- 5. Zahlungsmethoden in Shopify konfigurieren
- 6. Versandeinstellungen und Zustellung
- 7. Seiten erstellen und Menüs aufbauen
- 8. Tools gezielt ergänzen
- 9. Kompletten Shop testen und live gehen
- 02Shopify: eigenen Onlineshop erstellen oder erstellen lassen?
- 03Für wen sich Shopify eignet
- 04Was zu einem verkaufsfertigen Shop gehört
- 05Theme auswählen und anpassen
- 06Apps: weniger ist mehr
- 07Zahlungsmethoden richtig wählen
- 08Domain, E-Mail und der Umzug
- 09Schnittstellen: der Punkt, an dem es teuer wird
- 10Versand und Steuern: die unterschätzten Stellschrauben
- 11Der Bestellprozess entscheidet über den Umsatz
- 12Vom leeren Store zum ersten Verkauf
- 13Was Sie liefern sollten
- 14Rechtssicherheit im deutschen Handel
- 15Nach dem Start
- 16Produkte bei Google ausspielen
Shopify einrichten: in 9 Schritten zum Shopify-Shop erstellen
Ob Sie selbst Hand anlegen oder uns beauftragen — die Reihenfolge ist dieselbe. So gehen wir bei der Einrichtung vor, damit Sie wissen, was in welchem Schritt passiert und wo Ihre Entscheidungen gefragt sind.
1. Shopify-Account erstellen und Tarif wählen
Der Account wird direkt bei Shopify auf Ihren Namen angelegt, nicht auf unseren. Welcher Tarif passt, hängt vom erwarteten Volumen ab — für den Start reicht meist ein kleiner Tarif, ein Wechsel ist später möglich. Die Kosten pro Monat und die Gebühren je Transaktion sehen Sie vorab in der Tarifübersicht.
2. Domain verbinden
Haben Sie bereits eine Adresse, verbinden wir sie als benutzerdefinierte Domain mit dem Shop — sie kann bei Ihrem bisherigen Anbieter bleiben. Ist noch keine vorhanden, prüfen wir, ob Ihr Wunschname als Domain verfügbar ist, und registrieren sie auf Ihren Namen.
3. Themes vergleichen und Branding festlegen
Aus den verfügbaren Themes wählen wir eines, das zu Sortiment und Marke passt. Anschließend werden Logo, Farben und Schriftarten bestimmt und das Layout von Startseite, Kategorieseiten und Produktseiten aufgebaut. Ziel ist ein Shop, der visuell zu Ihrem Markenauftritt passt, ohne dass das Theme im Kern umgebaut werden muss.
4. Produkte hinzufügen
Beim Produkte hinzufügen entscheidet die Datenqualität über den Aufwand: Titel, Beschreibung, Bilder, Preise, Varianten, Gewicht für die Versandberechnung und Bestände. Artikel lassen sich einzeln anlegen oder per Tabelle importieren. Zusätzlich fassen wir sie zu Kollektionen zusammen, damit Kategorien und Filter sauber funktionieren.
5. Zahlungsmethoden in Shopify konfigurieren
Wir aktivieren Shopify Payments, sofern es zu Ihrem Geschäftsmodell passt, und ergänzen die Zahlungsoptionen, die im deutschen Markt erwartet werden — mehr dazu weiter unten. Jede Zahlungsart wird vor dem Start mit einer echten Testzahlung geprüft.
6. Versandeinstellungen und Zustellung
Dort hinterlegen wir Zonen, Tarife und Versandkostenfreigrenzen sowie realistische Lieferzeiten. Wer später einen Versanddienstleister anbindet, spart pro Paket Handarbeit.
8. Tools gezielt ergänzen
Shopify bietet viele Funktionen bereits im Standard. Zusätzliche Tools — etwa für Bewertungen, Versandetiketten oder E-Mail-Marketing — kommen nur dazu, wenn sie einen klaren Zweck erfüllen. Warum wir hier sparsam sind, lesen Sie weiter unten.
9. Kompletten Shop testen und live gehen
Vor der Freischaltung spielen wir den gesamten Kaufvorgang auf Handy und Desktop durch: Warenkorb, Checkout, Bezahlvorgang, Bestätigungsmail, Versandetikett. Erst wenn alles sauber läuft, wird der Shop für Besucher geöffnet.
Shopify: eigenen Onlineshop erstellen oder erstellen lassen?
Shopify ist so gebaut, dass Händler ohne Programmierkenntnisse starten können. Mit dem Website-Builder von Shopify lässt sich ein einfacher Shop in wenigen Schritten erstellen, und das Shopify Help Center erklärt die einzelnen Einstellungen ausführlich. Für ein kleines Sortiment ohne Schnittstellen ist das ein gangbarer Weg.
Aufwendig wird es an den Stellen, die keine allgemeine Anleitung vollständig abdeckt: deutsche Rechtstexte und Button-Lösung, Steuereinstellungen, Rechnungskauf, die Anbindung an Warenwirtschaft und Buchhaltung sowie Weiterleitungen beim Umzug aus einem anderen Shopsystem. Genau hier entstehen bei vielen Onlineshops die Fehler, die später Umsatz oder Abmahnungen kosten. Einen Shop erstellen zu lassen lohnt sich deshalb vor allem, wenn Ihre Zeit im Sortiment und bei den Kunden besser aufgehoben ist als in den Einstellungen.
Unsere Erstellung umfasst den Shop technisch und inhaltlich — oder nur die Teile, die Sie abgeben möchten. Viele Händler pflegen die Artikel selbst ein und lassen Setup, Schnittstellen und die technische Einbindung der Rechtstexte von uns erledigen. Für umfassendere E-Commerce-Projekte, auch mit WooCommerce, finden Sie unsere Festpreis-Pakete unter Onlineshop erstellen lassen.
Für wen sich Shopify eignet
Shopify nimmt Ihnen die Technik ab. Server, Updates, Sicherheit und Zahlungsabwicklung laufen beim Anbieter, Sie kümmern sich um Sortiment und Kunden. Dafür zahlen Sie monatlich und akzeptieren, dass bestimmte Dinge nur so gehen, wie das System sie vorsieht.
Diese Rechnung geht auf für Händler, die verkaufen und nicht administrieren wollen — Einzelhändler mit Ladengeschäft, Hersteller mit eigenem Sortiment, Betriebe, die ein Nebengeschäft aufbauen. Sie geht seltener auf, wenn Sie sehr spezielle Abläufe abbilden müssen oder wenn ein bestehendes System bereits alles kann, was Sie brauchen.
Der wichtigste Vergleichspunkt zu WooCommerce ist nicht der Preis, sondern die Verantwortung. Bei WooCommerce zahlen Sie keine monatliche Gebühr an einen Shop-Anbieter, tragen dafür aber Wartung, Sicherheit und Ausfallrisiko selbst — entweder mit eigenem Aufwand oder über einen Wartungsvertrag. Rechnet man das ehrlich gegen, liegen beide Wege bei kleineren Shops näher beieinander, als es auf den ersten Blick wirkt.
Wir richten beides ein und haben kein Interesse daran, Ihnen das eine oder andere zu verkaufen. Was besser passt, ergibt sich aus Ihrem Sortiment, Ihren Abläufen und der Frage, wie viel Technik Sie selbst verantworten möchten.
Was zu einem verkaufsfertigen Shop gehört
Einen Shopify-Account anzulegen dauert zehn Minuten. Bis daraus ein Shop wird, der verkauft und rechtlich sauber ist, sind es deutlich mehr Schritte — und die meisten davon fallen erst auf, wenn sie fehlen.
- Theme und Struktur — Auswahl und Anpassung an Ihre Marke, Aufbau der Navigation, Kategorien und Filter.
- Sortiment — Artikel, Varianten, Bestände, Grundpreise, Kategorien und Kollektionen.
- Zahlung — Auswahl und Einrichtung der Zahlungsarten, die Ihre Kundschaft erwartet. Fehlt eine gängige Zahlungsart, bricht ein spürbarer Teil der Bestellungen im Checkout ab.
- Versand — Zonen, Gewichtsstaffeln, Versandkostenfreigrenzen, Anbindung an Versanddienstleister und Etikettendruck.
- Steuern — korrekte Sätze, Einstellungen für Kleinunternehmer oder Regelbesteuerung, Ausland und Umsatzsteuer-Identifikation bei B2B.
- Rechtstexte und Einwilligungen — Pflichtangaben, Cookie-Banner, korrekte Preisdarstellung.
- Messung — Conversion-Tracking, damit Sie später sehen, welche Kanäle Umsatz bringen und welche nur Geld kosten.
Theme auswählen und anpassen
Shopify bringt kostenlose Vorlagen mit, dazu gibt es hunderte kostenpflichtige Themes. Für die meisten Händler ist ein solides Standard-Theme mit sauberer Anpassung die wirtschaftlichere Wahl: Es ist getestet, es bekommt Updates, und es lädt schnell. Ein aufwendig gekauftes Theme mit dutzenden Effekten sieht in der Vorschau gut aus und bremst im Alltag den Shop aus.
Angepasst wird an Ihre Marke: Logo, Farben, Schriften, Aufbau der Startseite, Darstellung der Produktkacheln. Wichtig ist dabei die Produktdetailseite — sie entscheidet über den Kauf. Bilder groß, Preis und Verfügbarkeit sofort sichtbar, Versandinfo direkt daneben, der Kaufen-Button ohne Scrollen erreichbar. Diese Reihenfolge ist keine Geschmacksfrage, sondern messbar.
Auf Wunsch bauen wir zusätzlich eigene Bereiche, die Standard-Themes nicht mitbringen: eine Größenberatung, einen Konfigurator für Varianten, eine Vergleichsansicht. Solche Erweiterungen lohnen sich, wenn sie eine konkrete Kaufhürde beseitigen — nicht als Selbstzweck.
Apps: weniger ist mehr
Der Shopify App Store hat für praktisch jedes Problem eine Lösung, und genau darin liegt die Falle. Jede installierte App lädt eigenen Code mit, viele kosten monatlich, und in Summe werden aus fünf kleinen Erweiterungen schnell hundert Euro laufende Kosten und eine spürbar langsamere Seite.
Wir richten deshalb nur ein, was tatsächlich gebraucht wird — und prüfen vorher, ob Shopify die Funktion nicht ohnehin an Bord hat. Typisch sinnvoll sind eine App für Bewertungen, eine für den Versanddienstleister und eine für E-Mail-Marketing. Alles Weitere sollte einen konkreten Grund haben.
Ein Hinweis zu Testversionen: Viele Apps starten kostenlos und berechnen nach der Testphase weiter, auch wenn sie niemand mehr benutzt. Wir übergeben Ihnen eine Liste dessen, was installiert ist und was es kostet — damit Sie den Überblick behalten.
Zahlungsmethoden richtig wählen
Die Auswahl der Zahlungsmethoden gehört zu den wenigen Entscheidungen im Shop, die unmittelbar auf den Umsatz durchschlagen. Fehlt eine Zahlungsart, die Ihre Kundschaft gewohnt ist, bricht ein spürbarer Teil im Bestellprozess ab — und zwar genau in dem Moment, in dem der Kauf fast abgeschlossen war.
Im deutschen Markt gehören Rechnungskauf, Lastschrift, PayPal und Kreditkarte zum Erwartbaren, dazu zunehmend die gängigen Sofortzahlverfahren. Shopify Payments deckt einen Teil davon ab; für Rechnungskauf und Ratenzahlung braucht es in der Regel einen zusätzlichen Anbieter. Welche Kombination sich rechnet, hängt von Ihrer Warengruppe und Ihrem durchschnittlichen Warenkorb ab — bei hochpreisigen Artikeln wiegt Rechnungskauf schwerer als jede Gebührenersparnis.
Wir richten die Methoden ein, hinterlegen die Konten und testen den kompletten Bestellvorgang mit echten Zahlungen, bevor der Shop live geht. Ein Checkout, der erst beim ersten echten Kunden auffällt, kostet mehr als der Testaufwand.
Domain, E-Mail und der Umzug
Ihre Domain bleibt Ihre Domain — auch wenn der Shop bei Shopify läuft. Wir verbinden sie mit dem Store, richten die Weiterleitung von der bisherigen Adresse ein und sorgen dafür, dass E-Mail-Postfächer weiterlaufen. Das ist der Punkt, an dem Umzüge am häufigsten schiefgehen: Der Shop steht, aber tagelang kommen keine Mails mehr an.
Kommen Sie von einem bestehenden Onlineshop, gehören die Weiterleitungen der alten Produktadressen dazu. Jede Produktseite, die bei Google Sichtbarkeit hatte, muss auf ihre neue Entsprechung zeigen — sonst verlieren Sie mit dem Umzug genau den Teil des Traffics, der bisher Umsatz gebracht hat.
Schnittstellen: der Punkt, an dem es teuer wird
Solange ein Shop allein steht, ist alles überschaubar. Sobald Bestellungen in die Buchhaltung, Bestände aus der Warenwirtschaft und Artikel auf Marktplätze müssen, entscheidet die Anbindung darüber, ob der Shop Arbeit spart oder erzeugt.
Typische Verbindungen, die wir einrichten: Warenwirtschaft für Bestände und Artikelstämme, Buchhaltung für Rechnungen und Belege, Versanddienstleister für Etiketten und Sendungsverfolgung, Marktplätze für ein zweites Standbein, sowie E-Mail-Marketing für Warenkorbabbrecher und Bestandskundenpflege.
Der entscheidende Grundsatz dabei: Daten sollen an einer Stelle gepflegt werden und von dort fließen. Wer Bestände in zwei Systemen von Hand nachhält, verkauft irgendwann etwas, das nicht mehr da ist — und das kostet mehr als jede Schnittstelle.
Versand und Steuern: die unterschätzten Stellschrauben
Versandkosten sind der häufigste Grund für Abbrüche im Bestellprozess — nicht weil sie zu hoch wären, sondern weil sie zu spät auftauchen. Wer erst im letzten Schritt erfährt, dass sechs Euro dazukommen, fühlt sich überrumpelt. Wir hinterlegen deshalb Versandkosten so, dass sie früh sichtbar sind, und richten eine Freigrenze ein, wenn Ihre Margen das hergeben. Eine gut gewählte Freigrenze hebt den durchschnittlichen Warenkorb spürbar, weil Kunden gezielt darauf zusteuern.
Technisch werden Versandzonen, Gewichts- oder Preisstaffeln und die Regeln für Sperrgut festgelegt. Verkaufen Sie ins Ausland, kommen eigene Zonen und gegebenenfalls Zollhinweise dazu. Auf Wunsch binden wir den Versanddienstleister direkt an, sodass Etiketten aus dem Shop heraus erzeugt werden und die Sendungsverfolgung automatisch an den Kunden geht — das spart pro Bestellung Minuten, die sich über den Monat summieren.
Bei den Steuern hängt die Einstellung an Ihrer Situation. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG wird ohne Umsatzsteuer ausgewiesen, was im Shop korrekt hinterlegt und im Impressum sowie auf den Rechnungen entsprechend vermerkt sein muss. Bei Regelbesteuerung gilt es, die richtigen Sätze je Warengruppe zu setzen — ermäßigt oder voll — und bei Verkäufen ins EU-Ausland die Lieferschwellen im Blick zu behalten. Wir richten das nach Ihren Angaben ein; die steuerliche Beurteilung selbst gehört zu Ihrem Steuerberater.
Der Bestellprozess entscheidet über den Umsatz
Zwischen dem Klick auf „In den Warenkorb" und der abgeschlossenen Bestellung verliert der durchschnittliche Onlineshop einen erheblichen Teil seiner Kunden. Das ist die teuerste Stelle im ganzen Shop, weil hier Menschen abspringen, die bereits kaufen wollten.
Die Gründe wiederholen sich:
- Versandkosten, die erst im letzten Schritt auftauchen
- Pflichtkonto, obwohl jemand nur einmal bestellen will — Gastbestellung sollte immer möglich sein
- Zu viele Felder im Bestellformular
- Eine fehlende Zahlungsart
- Unklare oder gar keine Lieferzeitangabe
- Auf dem Handy: zu kleine Eingabefelder oder ein Bestellbutton, den man suchen muss
Wir richten den Checkout so ein, dass diese Stolpersteine wegfallen, und testen ihn anschließend mit echten Bestellungen auf verschiedenen Geräten. Ein Fehler, der erst beim ersten echten Kunden auffällt, kostet mehr als jeder Testaufwand — und man erfährt in aller Regel nie davon, weil niemand anruft, um sich über einen kaputten Bestellprozess zu beschweren.
Nach dem Start lohnt sich der Blick auf die Zahlen: An welcher Stelle brechen Bestellungen ab, wie viele Warenkörbe bleiben liegen, welche Zahlungsart wird gewählt. Daraus ergeben sich die nächsten Verbesserungen — und das ist der Punkt, an dem aus einem funktionierenden Shop ein profitabler wird.
Vom leeren Store zum ersten Verkauf
Ein eingerichteter Shop verkauft nicht von allein. Nach der Freischaltung entscheidet sich, ob überhaupt jemand kommt — und die meisten Händler unterschätzen diesen Teil, weil das Setup sich wie das eigentliche Projekt anfühlt.
Drei Dinge helfen am Anfang zuverlässig. Erstens die Grundoptimierung für Suchmaschinen: sprechende Adressen, eigene Texte statt Herstellerbeschreibungen, sauber gepflegte Titel. Zweitens die Anbindung an Google, damit Ihre Artikel in den Shopping-Ergebnissen erscheinen können — dafür braucht es einen korrekt aufgebauten Produktdatenfeed, den wir mit einrichten. Drittens die E-Mail-Adressen: Jede Bestellung, jede Newsletter-Anmeldung ist ein Kontakt, den Sie später ohne Werbekosten erreichen.
Was am Anfang selten lohnt, sind breit gestreute Anzeigen. Solange Sie nicht wissen, welche Artikel sich verkaufen und wo Besucher aussteigen, verbrennt Werbebudget Geld ohne Erkenntnis. Sinnvoller ist es, die ersten Wochen zu beobachten und dann gezielt auf die Artikel zu setzen, die ohnehin laufen.
Was Sie liefern sollten
Damit es zügig geht, brauchen wir von Ihnen: die Artikelliste mit Preisen und Varianten, Produktbilder, Angaben zu Versand und Zahlung, Ihre Rechtstexte und die Zugänge zu vorhandenen Systemen. Fehlen Bilder oder Texte, übernehmen wir das — mehr dazu unter Produktbilder und Produktbeschreibungen.
Rechtssicherheit im deutschen Handel
Shopify ist ein kanadisches Produkt, und die Standardeinstellungen sind nicht auf deutsches Recht ausgelegt. Wer den Shop einfach aus der Vorlage übernimmt, sammelt Abmahnrisiken ein, die sich mit überschaubarem Aufwand vermeiden lassen.
Zu den Punkten, die wir einrichten, gehören:
- Impressum und Datenschutzerklärung an den vorgeschriebenen Stellen
- Widerrufsbelehrung samt Muster-Widerrufsformular
- AGB korrekt eingebunden
- Preisangaben inklusive Hinweis auf Umsatzsteuer und Versandkosten
- Grundpreise bei Waren mit Mengenangabe
- Lieferzeiten konkret statt vager Formulierungen
- Cookie-Einwilligung, die Tracking erst nach Zustimmung auslöst
Beim Checkout kommt die sogenannte Button-Lösung dazu: Der Bestellbutton muss eindeutig beschriftet sein, und unmittelbar davor müssen die wesentlichen Angaben zur Bestellung stehen. Das sind Details, die im Alltag niemand bemerkt — bis eine Abmahnung kommt.
Wir richten diese Bestandteile technisch korrekt ein. Die inhaltliche Prüfung Ihrer Rechtstexte gehört zu einem Fachanwalt oder einem der spezialisierten Anbieter für Shop-Rechtstexte; im Onlinehandel ist das keine Stelle zum Sparen. Wir sagen Ihnen, welche Texte Sie brauchen und wo sie hingehören.
Nach dem Start
Ein eingerichteter Shop ist der Anfang, nicht das Ziel. Damit Bestellungen kommen, braucht es Sichtbarkeit und einen Bestellprozess, der nicht abbricht. Wir richten die Grundoptimierung für Suchmaschinen von Anfang an mit ein und schauen uns nach einigen Wochen an, wo Besucher aussteigen — bei Shops liegt der größte Hebel fast immer zwischen Warenkorb und Kasse.
Für die laufende Betreuung gibt es zwei Wege: Sie pflegen selbst, wofür Sie zur Übergabe eine Einweisung bekommen, oder Sie geben es ab. Zur Sichtbarkeit passen SEO und Google Shopping, zur Umsatzsteigerung ohne mehr Werbebudget die Conversion-Optimierung.
Produkte bei Google ausspielen
Damit Ihre Artikel in den Shopping-Ergebnissen erscheinen, wandert Ihr Sortiment als Produktfeed ins Google Merchant Center. Genau dort scheitert es bei den meisten Shops im Alltag: fehlende Artikelnummern, Preise, die vom Shop abweichen, Bilder mit Störern, nicht hinterlegte Versand- und Rückgabedaten. Abgelehnte Produkte erscheinen in keiner Kampagne — unabhängig vom Budget. Was wir dabei prüfen und reparieren, steht unter Google Merchant Center & Shopping.
Kundenstimmen
„Von Webdesign bis SEO-Optimierung: perfekte Umsetzung – sehr kompetent, einfach und vertrauensvoll. Es werden keine Wünsche offengelassen, alles wird schnellstmöglich umgesetzt. Preis-Leistung TOP. Kann ich nur positiv weiterempfehlen.“
„Wir empfehlen gerne weiter. Herr Stein ist immer erreichbar – wenn man ein Anliegen hat, kümmert er sich direkt darum. Die Beratung und der Service waren von Anfang an sehr kompetent, schnell und einfach. Ein sehr vertrauensvoller Mann, bei dem wir uns weiterhin beraten lassen.“
„Sehr kompetenter Webdesigner: Er geht wirklich auf jeden Wunsch ein und realisiert ihn in sehr schneller Zeit – und vor allem gibt es bei ihm keine leeren Versprechungen. Sehr zu empfehlen. TOP!“
Häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns — per E-Mail oder über das Formular.
Wie viele Produkte kann ich bei Shopify anlegen?
Kann ich meinen Shop auch selbst weiterpflegen?
Was ist mit Marktplätzen wie Amazon oder eBay?
Wie sieht es mit Ladezeiten bei Shopify aus?
Bekomme ich Zugang zu allem?
Shopify oder WooCommerce — was ist besser?
Was kostet Shopify laufend?
Könnt ihr meine Warenwirtschaft anbinden?
Übernehmt ihr auch die Artikeldaten aus meinem alten Shop?
Ist der Shop damit rechtssicher?
Kann ich meinen Shopify Shop auch selbst erstellen?
Wie lange dauert die Einrichtung?
Kann ich Shopify ohne Vorerfahrung selbst bedienen?
Was sind die Nachteile von Shopify?
Wie verwalte ich den Shop im Alltag?
Shop geplant oder halb fertig?
Erzählen Sie kurz, was Sie verkaufen und welche Systeme im Haus sind. Wir sagen Ihnen, was das Setup umfasst und was es kostet.