CPC (Cost per Click)

Definition

CPC (Cost per Click) ist der Preis, den ein Werbetreibender für einen Klick auf seine Anzeige zahlt; er ergibt sich aus Werbekosten geteilt durch Klicks. Der Betrag entsteht in einer Auktion und hängt von den Geboten der Mitbewerber sowie von der Qualität von Anzeige und Zielseite ab — er sagt für sich genommen nichts darüber aus, ob eine Kampagne wirtschaftlich ist.

Wie der Klickpreis zustande kommt

Sie zahlen in der Regel nicht Ihr Maximalgebot, sondern den Betrag, der nötig ist, um sich gegen den nächsten Mitbewerber zu behaupten — deshalb liegt der tatsächliche CPC fast immer unter dem, was Sie geboten haben. Entschieden wird das in einer Auktion, die bei jeder einzelnen Suchanfrage neu abläuft.

Über die Platzierung entscheidet dabei nicht das Gebot allein, sondern die Kombination aus Gebot und Qualität: Wie gut passt die Anzeige zur Suchanfrage, wie häufig wird sie erfahrungsgemäß geklickt, und hält die Zielseite, was die Anzeige verspricht. Wer hier stark ist, erreicht dieselbe Position günstiger als ein Mitbewerber mit höherem Gebot und schwacher Zielseite.

Für die Auswertung im Nachhinein gilt eine einfache Formel: Werbekosten ÷ Klicks = durchschnittlicher CPC. Dieser Durchschnitt fasst allerdings sehr unterschiedliche Suchbegriffe zusammen. Brauchbar wird er erst, wenn Sie ihn getrennt nach Kampagne, Anzeigengruppe und einzelnem Suchbegriff ansehen.

Wovon der Preis abhängt

EinflussgrößeWirkung auf den Klickpreis
Wettbewerb um den SuchbegriffJe mehr Anbieter auf dasselbe Keyword bieten, desto teurer der Klick.
KaufabsichtBegriffe kurz vor der Entscheidung kosten mehr als allgemeine Informationssuchen.
Qualität von Anzeige und ZielseiteHohe Relevanz senkt den Betrag, der für dieselbe Position nötig ist.
BrancheWo ein einzelner Auftrag viel wert ist, sind Mitbewerber bereit, mehr je Klick zu zahlen.
RegionBallungsraum oder ländlicher Landkreis macht bei identischer Leistung einen deutlichen Unterschied.
Gerät, Uhrzeit, FormatHandy und Desktop, Werktag und Wochenende, Such- und Displaynetzwerk liegen selten gleichauf.

Deshalb hilft Ihnen keine Durchschnittszahl aus einem fremden Blogartikel. Was ein Klick in Ihrer Branche, Ihrer Region und mit Ihrem Anzeigenniveau kostet, steht ausschließlich in Ihrem eigenen Werbekonto. Auch die Spannen im Keyword-Planer sind Prognosen für den gesamten Markt und keine Zusage für Ihr Konto — planen Sie mit einem Testbudget, statt fremde Zahlen hochzurechnen. Wie sich die Gesamtkosten zusammensetzen, haben wir unter Was kostet Google Ads aufgeschlüsselt.

Warum ein niedriger CPC allein nichts beweist

Der Klickpreis ist die erste Stufe einer Kette, und nur die letzte Stufe bezahlt Ihre Rechnungen: Klick, Anfrage, Auftrag. Ein billiger Klick auf einen allgemeinen Suchbegriff, der niemanden mit Kaufabsicht bringt, ist am Ende teurer als ein hoher Klickpreis, aus dem regelmäßig Aufträge entstehen.

Drei Kennzahlen gehören deshalb nebeneinander in jeden Bericht:

  • CPC — was der Zugang zu einem Besucher kostet.
  • Kosten pro Anfrage (Werbekosten ÷ Anfragen) — die Zahl, auf die Dienstleister steuern sollten.
  • ROAS — sinnvoll dort, wo je Bestellung ein messbarer Umsatz entsteht.

Der Hebel zwischen CPC und Kosten pro Anfrage ist Ihre Landingpage. Verdoppelt sich dort die Ausbeute, halbieren sich die Kosten pro Anfrage — ohne dass ein einziger Klick billiger geworden wäre.

So senken Sie den Klickpreis sinnvoll

  1. Suchbegriffe auswerten und ausschließen. Stand September 2026 heißt der Bericht in Google Ads „Suchbegriffe” und zeigt, wofür Sie tatsächlich bezahlt haben — nicht nur, worauf Sie geboten haben.
  2. Anzeigentexte an die Suchabsicht anpassen. Der Begriff, den der Nutzer eingegeben hat, sollte in der Anzeige auftauchen.
  3. Zielseite verbessern: Ladezeit, mobile Bedienbarkeit, eine klare Handlungsaufforderung. Das wirkt auf Qualitätsbewertung und Ausbeute gleichzeitig.
  4. Streuung begrenzen. Region, Ausspielzeiten und Gerätetypen getrennt betrachten, statt überall gleich zu bieten.
  5. Gebotsstrategie zur Datenlage wählen. Automatische Strategien brauchen Conversion-Daten; ohne sauberes Tracking optimieren sie ins Leere.

Wir betreuen Google- und Meta-Konten für 499 € im Monat (PPC Professional) oder 799 € im Monat (PPC Ultimate), jeweils mit drei Monaten Mindestlaufzeit und ab etwa 1.200 € Werbebudget monatlich — darunter reichen die Daten für eine sinnvolle Optimierung nicht aus. Das Werbebudget selbst zahlen Sie direkt an Google oder Meta. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus. Alle Pakete finden Sie unter Preise, die Leistung unter Google Ads.

Häufige Fragen zu CPC (Cost per Click)

Was ist ein guter CPC?

Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten, und jede Zahl, die Ihnen ohne Kenntnis Ihres Kontos genannt wird, ist geraten. Ein Klickpreis ist dann gut, wenn die daraus entstehenden Anfragen weniger kosten, als ein gewonnener Auftrag Ihnen einbringt. Maßstab ist immer Ihr eigener Wert aus dem Vormonat bei vergleichbarer Kampagnenstruktur.

Warum schwankt mein CPC von Tag zu Tag?

Weil die Auktion bei jeder Suchanfrage neu abläuft. Steigt ein Mitbewerber mit höherem Budget ein, verschiebt sich der Preis sofort. Dazu kommen Mischungseffekte: Ein anderer Anteil an mobilen Klicks, eine andere Uhrzeit oder ein neu hinzugekommener Suchbegriff verändern den Durchschnitt, ohne dass sich an Ihren Geboten etwas geändert hätte.

Was ist der Unterschied zwischen CPC und Kosten pro Anfrage?

Der CPC misst, was der Besuch kostet. Die Kosten pro Anfrage (Werbekosten geteilt durch Anfragen) messen, was ein Interessent kostet. Zwischen beiden liegt Ihre Website: Bei gleicher Klickzahl entscheidet die Qualität der Zielseite darüber, ob aus zwanzig Klicks eine Anfrage wird oder aus hundert. Für die Budgetentscheidung zählt die zweite Zahl.

Senkt ein besserer Qualitätsfaktor wirklich den Klickpreis?

Ja, die Mechanik dahinter ist real: Anzeigenrelevanz, erwartete Klickrate und die Nutzererfahrung auf der Zielseite gehen in die Auktion ein, und wer dort besser abschneidet, erreicht dieselbe Position mit einem geringeren Betrag. Ein Automatismus ist es aber nicht — wenn gleichzeitig der Wettbewerb um den Suchbegriff zunimmt, kann der Preis trotz besserer Werte steigen.

Zuletzt geprüft am 16. September 2026 von Marek Stein, Inhaber von nova.02:media.

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