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Warum bringt meine Website keine Anfragen? 15 Ursachen und was hilft

16. September 2026

Webdesign

„Die Seite ist doch schön, aber es passiert nichts.“ Dieser Satz fällt bei uns fast wöchentlich — und meistens folgt darauf ein Verdacht: zu altmodisch, zu wenig Bilder, die Konkurrenz sei einfach größer. In der Diagnose stellt sich dann regelmäßig etwas anderes heraus. Zweimal in den letzten Jahren war es schlicht ein Formular, dessen Benachrichtigungen seit Monaten im Spam-Ordner lagen. Das ist kein Einzelfall, sondern der Normalfall: Wer ohne Messung anfängt, Dinge zu ändern, ändert mit hoher Wahrscheinlichkeit das Falsche.

Dieser Ratgeber betrachtet Websites, die Anfragen auslösen sollen — Dienstleister, Handwerk, Praxen, Kanzleien, Beratung. Geht es bei Ihnen um Bestellungen in einem Shop, greift eine andere Kette mit Warenkorb und Kasse; die steht im Ratgeber Onlineshop läuft nicht.

Woran Sie erkennen, dass Sie wirklich ein Anfragen-Problem haben

Bevor Sie irgendetwas anfassen, brauchen Sie drei Zahlen. Alle drei bekommen Sie kostenlos.

Erstens: Wie viele Menschen waren im letzten vollen Monat auf Ihrer Website? Die Zahl steht in Ihrer Webanalyse. Haben Sie keine, ist das bereits ein Befund — Sie arbeiten dann im Blindflug. Wie Sie Google Analytics 4 und die Search Console sauber aufsetzen, steht im Ratgeber SEO-Erfolg messen.

Zweitens: Wie viele Anfragen kamen im selben Monat? Zählen Sie alles: Formular, E-Mail, Anruf, WhatsApp, Kontaktaufnahme über das Google-Unternehmensprofil. Fragen Sie neue Kunden konsequent, wie sie auf Sie gekommen sind — ohne diese Frage ordnen Sie der Website systematisch zu wenig zu.

Drittens: Welcher Anteil der Besucher fragt an? Das ist Ihre Conversion-Rate. Sie ist nur dann aussagekräftig, wenn die absoluten Zahlen groß genug sind. Bei 60 Besuchern und einer Anfrage ist jede Prozentangabe Zufall.

Daraus ergibt sich die Weggabelung. Kommen unter etwa 100 Besucher im Monat, haben Sie kein Anfragen-, sondern ein Sichtbarkeitsproblem — dann sind die Ursachen aus Gruppe B Ihre Baustelle. Kommt regelmäßig Besuch und trotzdem passiert nichts, prüfen Sie zuerst Gruppe A. Denn eine Anfrage, die Sie nie erreicht, sieht in jeder Statistik genauso aus wie eine, die nie geschrieben wurde.

Was fehlende Anfragen kosten können — eine Beispielrechnung

Die folgende Rechnung ist ein Rechenbeispiel mit frei gewählten Annahmen, keine Statistik und keine Prognose. Setzen Sie überall Ihre eigenen Zahlen ein.

  • Besucher pro Monat: 400 (Annahme, aus der eigenen Webanalyse abzulesen)
  • Anfragen heute: 2 pro Monat — das entspricht 0,5 Prozent
  • Selbst gesetzter Zielwert: 2 Prozent, also 8 Anfragen. Dieser Wert ist eine Annahme, kein Branchendurchschnitt. Setzen Sie hier den Anteil ein, den Sie bei ehrlicher Betrachtung Ihrer Seite für erreichbar halten — nicht eine Zahl aus einem Blogartikel.
  • Differenz: 6 Anfragen im Monat
  • Angenommene Abschlussquote: 30 Prozent → 1,8 zusätzliche Aufträge
  • Angenommener Auftragswert: 1.500 €

Ergebnis des Beispiels: rund 2.700 € Auftragsvolumen pro Monat, das an der Seite vorbeigeht. Über ein Jahr sind das etwa 32.400 €.

Zwei Einschränkungen gehören dazu. Erstens ist das Auftragsvolumen, kein Gewinn — rechnen Sie für sich mit dem Deckungsbeitrag weiter. Zweitens ist die Zahl eine Obergrenze, kein Versprechen: Der Zielwert ist gesetzt, nicht gemessen. Trotzdem lohnt die Rechnung, weil sie eine Frage beantwortet, die viele Betriebe falsch einschätzen — ob sich der Aufwand überhaupt lohnt. Wenn schon eine einzige zusätzliche Anfrage im Quartal die Korrektur bezahlt, ist die Antwort ja.

Gruppe A: Die Anfrage kommt bei Ihnen gar nicht an

Diese vier Ursachen sind die unangenehmsten, weil sie unsichtbar sind. Der Interessent hat alles richtig gemacht — Sie erfahren es nur nie.

1. Die Formular-Mails landen im Spam oder werden gar nicht zugestellt

Websites versenden Formular-Benachrichtigungen häufig über den Webserver, nicht über Ihr Postfach. Fehlen die passenden Einträge im Domain-Namenssystem, stuft der empfangende Mailserver diese Nachrichten als verdächtig ein. Erkennungsmerkmal: Sie haben seit Monaten kein Formular mehr erhalten, aber Anrufe kommen weiter. Maßnahme: Testanfrage von einem fremden Gerät senden, Spam-Ordner prüfen, anschließend SPF, DKIM und DMARC einrichten — das ist der wirksamste Hebel und in der Regel an einem Nachmittag erledigt. Welche Ursachen sonst dazu führen, dass Mails im Spam landen, steht im Beitrag Ihre Mails landen im Spam.

2. Das Formular bricht ab, sobald jemand Cookies ablehnt

Viele Formulare hängen an einem Dienst, der erst nach Zustimmung im Cookie-Banner geladen wird — Spam-Schutz, Kartendienst, Schriftart. Lehnt der Besucher ab, passiert beim Klick auf „Absenden“ nichts. Erkennungsmerkmal: Sie bekommen Anfragen, aber auffällig wenige. Maßnahme: Das Formular einmal mit abgelehnten Cookies testen. Das Absenden muss ohne jede Einwilligung funktionieren; eine Anfrage ist Vertragsanbahnung, keine Werbemessung.

3. Es gibt keine Bestätigung — der Absender weiß nicht, ob es geklappt hat

Nach dem Absenden muss sichtbar etwas passieren: eine Dankeseite oder eine deutliche Meldung, idealerweise zusätzlich eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail. Fehlt beides, schicken unsichere Interessenten die Anfrage entweder dreimal ab oder gehen davon aus, dass es nicht funktioniert hat, und rufen beim Nächsten an.

4. Telefonnummer, Adresse oder Öffnungszeiten sind falsch oder nicht antippbar

Am Handy muss die Telefonnummer ein Link sein, der die Wähl-App öffnet. Eine Nummer als Bildgrafik ist für die Hälfte Ihrer Besucher wertlos. Genauso wichtig: Stimmen die Angaben im Google-Unternehmensprofil mit denen auf der Website überein? Widersprüchliche Öffnungszeiten oder eine alte Nummer kosten Sie Anfragen, bevor die Website überhaupt ins Spiel kommt.

Gruppe B: Es kommt zu wenig Besuch — oder der falsche

5. Die Seiten sind gar nicht im Index

Was Google nicht indexiert hat, kann nicht gefunden werden. Häufige Ursachen: ein nach dem Relaunch stehen gebliebenes „noindex“, eine blockierende robots.txt, fehlende interne Verlinkung. Maßnahme: In der Search Console die Seitenindexierung prüfen und, falls nötig, dem Vorgehen unter Seiten schneller indexieren lassen folgen.

6. Es gibt keine Seite zu dem, was Ihre Kunden tatsächlich suchen

Viele Websites haben eine Seite „Leistungen“, auf der acht Angebote in einer Liste stehen. Gesucht wird aber nach einzelnen Leistungen, oft mit Ortsbezug. Ohne eigene Seite je Leistung fehlt schlicht das Dokument, das ranken könnte. Maßnahme: Je wichtiger Leistung eine eigene Seite mit den Worten Ihrer Kunden, nicht Ihrer Branche.

7. Lokal sind Sie unsichtbar

Bei Suchanfragen mit regionalem Bezug entscheidet nicht nur die Website, sondern vor allem ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Kategorien, Fotos, Leistungen und aktuellen Bewertungen. Erkennungsmerkmal: Sie werden gefunden, wenn jemand Ihren Firmennamen eingibt — aber nicht, wenn jemand Ihre Leistung plus Ort sucht.

8. In KI-Antworten kommen Sie nicht vor

Ein wachsender Teil der Recherche endet heute in ChatGPT, Perplexity oder Googles KI-Antworten, ohne dass ein Klick auf eine Website erfolgt (Stand September 2026). Ehrlicherweise gehört dieser Punkt ans Ende der Liste und nicht an den Anfang: Für die meisten lokalen Betriebe ist er heute nicht der Hauptgrund für ausbleibende Anfragen — prüfen Sie ihn erst, wenn die Punkte 1 bis 7 abgehakt sind. Ob Sie in KI-Antworten genannt werden, zeigt der KI-Sichtbarkeits-Check; woran es liegt, wenn Sie fehlen, klärt der Beitrag ChatGPT empfiehlt mich nicht.

Gruppe C: Die Besucher verstehen nicht, warum gerade Sie

9. In fünf Sekunden ist nicht klar, was Sie anbieten und für wen

Der erste Bildschirm muss drei Fragen beantworten: Was machen Sie, für wen, und in welchem Gebiet? „Ihr Partner für individuelle Lösungen“ beantwortet keine davon. Selbsttest: Zeigen Sie die Startseite jemandem außerhalb Ihrer Branche fünf Sekunden lang und lassen Sie die drei Fragen beantworten.

10. Es fehlt ein Grund, sich für Sie zu entscheiden

Wenn Ihre Startseite dieselben Sätze enthält wie die drei Mitbewerber davor — Qualität, Zuverlässigkeit, Erfahrung —, entscheidet am Ende der Preis oder der Zufall. Ein Grund ist konkret und überprüfbar: ein Spezialgebiet, eine Reaktionszeit, ein Einzugsgebiet, eine Garantie, ein Ablauf, den andere nicht anbieten.

11. Es fehlt jedes Vertrauenssignal

Gesichter statt Symbolbilder, echte Projekte statt Katalogfotos, Bewertungen mit Namen, Mitgliedschaften, Zertifikate, ein vollständiges Impressum. Bei erklärungsbedürftigen Leistungen ist das oft der stärkste Hebel überhaupt — Menschen beauftragen keine Website, sondern einen Betrieb.

12. Zum Preis steht nichts — nicht einmal eine Spanne

Die häufigste Sorge lautet, man verliere Kunden, wenn man Preise nennt. In der Praxis verliert man die, die nicht fragen wollen, weil sie eine unangenehme Überraschung fürchten. Eine ehrliche Spanne mit Erklärung („ab X €, abhängig von …“) filtert unpassende Anfragen heraus und macht die verbleibenden wertvoller.

Gruppe D: Sie wollen anfragen, aber es ist zu mühsam

13. Der Weg zur Kontaktaufnahme ist versteckt

Ein einziger Menüpunkt „Kontakt“ ganz rechts ist zu wenig. Auf jeder Leistungsseite gehört ein klarer nächster Schritt — am Ende des Textes, nicht nur im Fußbereich. Formulieren Sie die Handlung konkret: „Termin vereinbaren“ oder „Kostenlose Einschätzung anfordern“ statt „Absenden“.

14. Das Formular verlangt zu viel auf einmal

Jedes Pflichtfeld kostet Abschlüsse. Für eine Erstanfrage genügen Name, Kontaktweg und ein Freitextfeld. Anschrift, Firma, Budget und Anrede können Sie später erfragen — Sie sprechen ohnehin miteinander. Eine Alternative zum Formular gehört ebenfalls dazu: Nicht jeder mag tippen.

15. Mobil ist die Seite langsam oder unbedienbar

Der überwiegende Teil des Besuchs kommt heute vom Handy. Lange Ladezeiten, Text, der nur mit Zoom lesbar ist, Buttons zu nah beieinander, ein Cookie-Banner, der den halben Bildschirm blockiert — jeder dieser Punkte kostet Anfragen, bevor Ihr Angebot überhaupt gelesen wurde. Prüfen Sie die Seite deshalb nie nur am Bürorechner. Welche Anforderungen an Lesbarkeit und Bedienbarkeit zusätzlich aus der Barrierefreiheit kommen, steht im Beitrag Barrierefreie Website: WCAG 2.2 praktisch erklärt.

Was Sie selbst prüfen können — in dieser Reihenfolge

Arbeiten Sie die Liste von oben nach unten ab und ändern Sie eine Sache nach der anderen. Wer fünf Dinge gleichzeitig ändert, weiß hinterher nicht, welche gewirkt hat.

  1. Testanfrage über das Formular, von fremdem Gerät, über Mobilfunk, Spam-Ordner prüfen.
  2. Zweite Testanfrage mit abgelehnten Cookies.
  3. Telefonnummer am Handy antippen. Öffnet sie die Wähl-App? Ist es die richtige Nummer?
  4. Google-Unternehmensprofil mit der Website abgleichen: Name, Adresse, Telefon, Öffnungszeiten.
  5. Suchen Sie Ihre eigene Leistung bei Google — nicht Ihren Firmennamen. Kommen Sie vor?
  6. Fünf-Sekunden-Test der Startseite mit einer branchenfremden Person.
  7. Die eigene Seite am Handy bedienen, im Mobilfunknetz, nicht im Büro-WLAN.
  8. Drei Wettbewerberseiten öffnen und ehrlich prüfen, was dort steht, das bei Ihnen fehlt.

Die Punkte 1 bis 4 kosten zusammen etwa 20 Minuten und decken erfahrungsgemäß die teuersten Fehler auf.

Was meistens nicht das Problem ist

Damit Sie kein Geld an der falschen Stelle ausgeben, hier die Verdächtigen, die in der Diagnose fast immer unschuldig sind:

  • Die Farben, die Schriftart, das Bildmaterial. Solange die Seite lesbar und seriös wirkt, entscheidet darüber niemand.
  • Ein weiterer Blogartikel. Inhalte helfen bei Sichtbarkeit — aber nur, wenn die Seite Anfragen überhaupt annehmen kann. Sonst verteuern sie nur den Fehler.
  • Das Alter der Website. Eine sechs Jahre alte Seite mit klarem Angebot schlägt eine nagelneue ohne.
  • Das Content-Management-System. Ein Systemwechsel löst kein einziges der 15 Probleme.

Und der wichtigste Fall: Manchmal ist die Website gar nicht die Ursache. Wenn es in Ihrem Einzugsgebiet schlicht keine Nachfrage nach dieser Leistung gibt, wenn Ihr Preis am Markt vorbeigeht oder wenn Anfragen zwar kommen, aber Angebote nicht nachgefasst werden, hilft keine Optimierung der Startseite. Der letzte Punkt ist häufiger, als die meisten glauben — dazu der Ratgeber Kunden gewinnen im Handwerk: Angebot und Nachfassen.

Wann sich professionelle Unterstützung lohnt

Die Selbstprüfung findet, was offensichtlich kaputt ist. Sie stößt an ihre Grenze, sobald mehrere Ursachen zusammenwirken oder die Zahlen zu klein für belastbare Aussagen sind. Externe Hilfe lohnt sich typischerweise in drei Fällen:

Wenn Sie nicht wissen, wo Sie ansetzen sollen. Ein strukturierter Conversion-Audit geht neun Dimensionen durch und liefert eine priorisierte Reihenfolge statt einer Ideensammlung. Bei nova.02:media kostet er 390 € einmalig; die laufende Begleitung beginnt bei 199 € im Monat.

Wenn die technische Basis nicht mehr trägt. Wenn die Seite mobil nicht zu retten ist, auf veralteter Technik läuft oder keine sinnvolle Struktur hat, ist Reparieren teurer als neu bauen. Dann ist ein Relaunch die ehrlichere Antwort — unsere Webdesign-Pakete beginnen bei 999 € einmalig als Festpreis.

Wenn Sichtbarkeit die eigentliche Lücke ist. Eine perfekt gebaute Seite ohne Besuch bringt nichts. Dann ist die Arbeit an Suchmaschinen- und KI-Sichtbarkeit der Hebel, nicht der Button. Wer stattdessen Anzeigen schaltet und trotzdem keine Anfragen bekommt, findet die Ursachen im Beitrag Google Ads bringt keine Anfragen.

Wir sind inhabergeführt, sitzen in Strausberg (Märkisch-Oderland) und arbeiten deutschlandweit remote — seit 2002, über 1.600 Projekte, 5,0 Sterne bei Google. Welcher der drei Fälle bei Ihnen zutrifft, klären wir im kostenlosen Erstgespräch: Beratung.

Häufige Fragen

Meine Website bringt keine Anfragen — woran liegt das meistens? In der Praxis fast immer an einer von vier Stellen: Die Anfrage kommt technisch gar nicht bei Ihnen an, es kommt zu wenig oder der falsche Besuch, die Besucher verstehen in den ersten Sekunden nicht, worum es geht, oder der Weg zur Kontaktaufnahme ist zu mühsam. Welche der vier Stellen es ist, lässt sich in einer halben Stunde eingrenzen — und genau das sollten Sie tun, bevor Sie Geld in Design oder Werbung stecken.

Wie viele Besucher braucht eine Website, damit Anfragen kommen? Eine feste Zahl gibt es nicht, weil sie vom Auftragswert und vom Suchanlass abhängt. Wichtig ist die Reihenfolge: Bei unter etwa 100 Besuchern im Monat ist fast jede Conversion-Diskussion Zufallsrauschen — dann ist Sichtbarkeit das Problem, nicht der Button. Erst wenn regelmäßig Besuch kommt und trotzdem nichts passiert, lohnt es sich, an der Seite selbst zu arbeiten.

Woran erkenne ich, ob mein Kontaktformular überhaupt funktioniert? Schicken Sie sich selbst eine Testanfrage — von einem fremden Gerät, über Mobilfunk statt WLAN, mit einer Adresse außerhalb Ihrer Firmendomain. Prüfen Sie danach Posteingang und Spam-Ordner. Wiederholen Sie den Test mit abgelehnten Cookies: Wenn das Formular dann eine Fehlermeldung wirft oder der Absenden-Button nichts tut, verlieren Sie Anfragen, ohne es je zu merken.

Wie lange dauert es, bis Änderungen an der Website Anfragen bringen? Das hängt davon ab, welche Ursache Sie beheben. Ein defektes Formular oder eine falsche Telefonnummer wirkt sofort. Änderungen an Texten, Vertrauenselementen und Kontaktwegen zeigen sich, sobald wieder genug Besuch da war, um sie zu beurteilen — bei kleinen Websites sind das Wochen, nicht Tage. Sichtbarkeit in der Suche ist der langsamste Hebel und braucht Monate. Ein Ergebnis garantieren kann seriös niemand.

Lohnt sich ein Relaunch oder reichen einzelne Korrekturen? Solange Struktur, Technik und Inhalte grundsätzlich tragfähig sind, sind gezielte Korrekturen fast immer die bessere Investition — sie sind billiger und Sie sehen, was gewirkt hat. Ein Relaunch lohnt sich, wenn die Seite auf veralteter Technik läuft, mobil nicht zu retten ist, keine sinnvolle Seitenstruktur hat oder mehrere der hier genannten Ursachen gleichzeitig auftreten.

Was kostet es, die Ursachen professionell finden zu lassen? Bei nova.02:media kostet der Conversion-Audit 390 € einmalig und geht neun Dimensionen durch — von Landingpage-Struktur über CTA, Formular und Vertrauenssignale bis Mobile UX, Performance und Tracking. Wer die Umsetzung laufend begleitet haben möchte, startet bei 199 € im Monat. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus.

Fazit

Eine Website, die keine Anfragen bringt, ist kein Geschmacksproblem, sondern eine Kette mit einem schwächsten Glied. Finden Sie zuerst heraus, an welcher der vier Stellen die Kette reißt — technische Zustellung, Sichtbarkeit, Verständlichkeit oder Aufwand für den Interessenten. Danach reparieren Sie in dieser Reihenfolge und ändern eine Sache nach der anderen.

Die ersten vier Prüfschritte kosten Sie 20 Minuten und keinen Cent. Fangen Sie heute damit an.

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