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Günstige Website erstellen lassen: Wann 1.000 Euro reichen

16. September 2026

Webdesign

Die verbreitetste Aussage zu günstigen Websites lautet: „Billig kommt am Ende teurer.“ Der Satz stimmt manchmal und ist trotzdem als Entscheidungshilfe wertlos, weil er nie sagt, wann. Offenlegung vorweg, weil sie für die Bewertung dieses Textes wichtig ist: Wir bieten selbst Websites ab 999 € an. Wir sind also befangen. Deshalb beschreibt dieser Ratgeber die Kriterien so, dass Sie damit jedes Angebot prüfen können — unseres ausdrücklich eingeschlossen.

Der eigentliche Unterschied verläuft auch nicht zwischen billig und teuer, sondern zwischen günstig gebaut und billig verkauft. Günstig gebaut heißt: kleiner Umfang, klare Aufgabe, vollständige Grundfunktion, Eigentum beim Kunden — eine vernünftige Entscheidung. Billig verkauft heißt: ein niedriger Einstiegspreis, hinter dem eine Bindung steht — die Seite gehört Ihnen nicht, jede Änderung wird einzeln berechnet, ein Umzug ist nicht vorgesehen. Das wird teuer, unabhängig davon, wie niedrig der Startpreis war.

Was „günstig“ bei Websites überhaupt heißt

Preise für Websites reichen von wenigen hundert bis zu mehreren zehntausend Euro. Diese Spanne entsteht nicht durch Willkür, sondern dadurch, dass drei völlig verschiedene Dinge denselben Namen tragen:

  • Die Website als Beleg. Sie bestätigt, dass es Sie gibt, was Sie machen und wie man Sie erreicht.
  • Die Website als Verkäufer. Sie muss Menschen überzeugen, die Sie nicht kennen und Alternativen prüfen — mit Argumenten, Vertrauensaufbau, durchdachten Kontaktwegen.
  • Die Website als Kanal. Sie soll selbst Nachfrage erzeugen: Sichtbarkeit in Suchmaschinen und KI-Antworten, Inhalte, laufende Arbeit.

Der Preisunterschied liegt nicht im Design, sondern in der Menge an Denkarbeit, Inhalt und laufender Betreuung. Wer eine Website als Beleg braucht und eine als Kanal kauft, hat zu viel bezahlt. Wer umgekehrt eine als Kanal braucht und eine als Beleg kauft, ist enttäuscht — und schiebt es später auf den Preis. Marktübliche Spannen nach Projektgröße stehen im Ratgeber Was kostet eine Website; hier geht es um die Frage davor. Wer zusätzlich klären will, wer überhaupt bauen soll, findet die Kriterien im Beitrag Agentur, Freelancer oder Baukasten.

Woran Sie merken, dass der Preis nicht Ihr eigentliches Problem ist

Vier Anzeichen zeigen zuverlässig, dass gerade über den falschen Punkt diskutiert wird:

  • Die Angebote liegen um den Faktor fünf auseinander und Sie können nicht benennen, was das teuerste mehr enthält. Dann fehlt nicht Budget, sondern eine Leistungsbeschreibung.
  • Sie können nicht in einem Satz sagen, was die Website leisten soll. „Modern aussehen“ ist kein Ziel. „Handwerksbetriebe im Umkreis von 40 km sollen uns für Altbausanierung anfragen“ ist eines.
  • Sie wissen nicht, woher Ihre Kunden heute kommen. Solange das ungeklärt ist, ist jede Website-Entscheidung geraten.
  • Eine günstige Seite existiert bereits und bringt nichts — und niemand hat geprüft, ob jemand draufkommt oder ob das Formular ankommt.

Trifft eines davon zu, bringt ein größeres Budget wenig. Der nächste Schritt ist, das Ziel zu schärfen, nicht das Angebot zu vergrößern.

Beispielrechnung: die Website gegen einen einzigen gewonnenen Kunden

Die folgende Rechnung ist ein Beispiel mit offengelegten Annahmen, keine Statistik und keine Zusage. Sie beantwortet eine einzige Frage: Wie viele neue Kunden muss die Website bringen, bis sie sich getragen hat?

Gemeinsame Kostenbasis für beide Beispiele:

  • Website Basic: 999 € einmalig (Preis aus unserer Preisliste)
  • Domain und Hosting: Beispielannahme 15 € im Monat, also 180 € im ersten Jahr — marktüblich liegt Hosting je nach Leistung bei etwa 5–50 € im Monat
  • Gesamt erstes Jahr: rund 1.180 €

Beispiel 1 — Sanierungsbetrieb. Angenommener durchschnittlicher Auftragswert: 3.000 €. Angenommener Deckungsbeitrag: 35 Prozent, also 1.050 € pro Auftrag. Rechnung: 1.180 € ÷ 1.050 € = 1,1 Aufträge. Ein einziger zusätzlicher Auftrag im ersten Jahr trägt die komplette Website.

Beispiel 2 — Kosmetikstudio. Angenommener Bon pro Behandlung: 60 €. Angenommener Deckungsbeitrag: 60 Prozent, also 36 €. Rechnung: 1.180 € ÷ 36 € = 33 Behandlungen. Das klingt zunächst nach viel mehr. Rechnet man aber nicht mit dem Einzelbesuch, sondern mit einem Stammkunden, der im Beispiel achtmal im Jahr kommt, ergibt das 288 € Deckungsbeitrag pro Jahr — und die Website ist nach etwa vier neuen Stammkunden bezahlt.

Drei Schlussfolgerungen, die wichtiger sind als die Zahlen selbst:

  1. Rechnen Sie mit dem Deckungsbeitrag, nicht mit dem Umsatz. Sonst rechnen Sie sich reich.
  2. Rechnen Sie mit dem Kundenwert über die Beziehung, nicht mit dem ersten Kauf. Für Betriebe mit kleinem Bon ist das der entscheidende Unterschied.
  3. Dieselbe Website ist für den einen nach einem Auftrag bezahlt, für den anderen nach 33. Deshalb ist „teuer“ oder „günstig“ ohne Ihre Zahlen eine leere Aussage — eine erste Orientierung gibt der Website-Kosten-Rechner.

Für wen eine einfache Website wirklich reicht

Eine kompakte Website mit drei bis fünf Seiten ist die richtige Wahl, wenn mehrere dieser Punkte zutreffen:

  • Ihre Aufträge kommen überwiegend über Empfehlung, Stammkunden oder Ihr Google-Unternehmensprofil. Die Website bestätigt, sie akquiriert nicht.
  • Ihr Angebot lässt sich auf wenigen Seiten vollständig darstellen.
  • Sie haben keine Kapazität für zusätzliche Aufträge, sondern wollen die vorhandene Nachfrage besser bedienen.
  • Sie stehen am Anfang und wollen erst herausfinden, welche Leistung überhaupt gefragt ist.
  • Ihr Wettbewerb im Netz ist überschaubar — bei umkämpften Begriffen entscheidet nicht die Website, sondern die Sichtbarkeitsarbeit dahinter.

Für welche Betriebsgrößen das passt, steht unter Website für kleine Unternehmen. Nicht ausreichend ist eine einfache Seite, wenn Sie in einem Verdrängungsmarkt stehen, wenn Ihre Leistung erklärungsbedürftig ist, wenn Sie mehrere Zielgruppen ansprechen — oder wenn die Website Ihr wichtigster Vertriebskanal werden soll.

Welche Leistungen in jedem Angebot enthalten sein müssen

Unabhängig vom Preis gibt es einen Satz Leistungen, ohne den eine Website nicht funktionsfähig ist. Fehlen sie, ist das Angebot nicht günstig, sondern unvollständig:

  • Mobile Darstellung, die tatsächlich bedienbar ist — nicht nur „responsiv“ im Angebot
  • Funktionierender Kontaktweg mit zuverlässiger Zustellung der Benachrichtigungen und einer sichtbaren Bestätigung nach dem Absenden
  • SSL-Verschlüsselung und eine datenschutzkonforme Einbindung aller externen Dienste
  • Suchmaschinen-Grundoptimierung: sprechende Adressen, Seitentitel, Beschreibungen, eine Sitemap, saubere Überschriftenstruktur
  • Ladezeit-Grundoptimierung, insbesondere komprimierte Bilder in der richtigen Größe
  • Rechtstexte richtig eingebunden: Impressum und Datenschutzerklärung erreichbar von jeder Seite
  • Eigentum und Zugänge: Domain, Inhalte und Administrationszugänge gehören nach dem Projekt Ihnen

Diese Punkte sind kein Premium-Aufschlag, sondern Grundfunktion — und kein Agentur-Privileg: Ein guter Freelancer liefert sie genauso, ein sorgfältig eingerichteter Baukasten die meisten davon. Die Liste taugt deshalb als neutraler Prüfmaßstab für jedes Angebot. Wer über die Seite Termine oder Bestellungen annimmt, prüft zusätzlich die Pflichten aus dem Beitrag BFSG: Welche Websites und Shops jetzt barrierefrei sein müssen.

Der wichtigste Punkt ist der letzte: Eigentum und Zugänge. Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, auf wen Domain und Hosting-Vertrag laufen und ob Sie einen eigenen Administrationszugang bekommen. Vorher geklärt kostet das nichts — hinterher ist es der teuerste Posten überhaupt.

Warum schönes Design allein keine Anfragen bringt

Gestaltung erledigt genau zwei Aufgaben: Sie sorgt dafür, dass jemand bleibt, und sie erzeugt Vertrauen. Beides ist wichtig — beides löst aber weder die Frage, ob Sie überhaupt gefunden werden, noch die, ob jemand am Ende den Kontakt aufnimmt. Eine aufwendig gestaltete Seite ohne klares Angebot, ohne überprüfbaren Grund, gerade Sie zu wählen, und ohne erkennbaren nächsten Schritt bringt weniger als eine schlichte Seite, die diese drei Dinge hat.

Der praktische Test: Wenn Sie das Logo austauschen könnten und die Seite würde genauso gut zu drei Ihrer Mitbewerber passen, ist das Geld ins Aussehen geflossen, nicht in die Aussage.

Die Folgekosten, die in keinem Angebot stehen

Die Erstellung ist eine Zahl, der Betrieb eine andere. Vier Posten fallen bei jeder Website an:

  • Domain — marktüblich meist 10–30 € pro Jahr.
  • Hosting — marktüblich je nach Leistung etwa 5–50 € im Monat; was gutes Hosting leisten muss, steht unter Hosting.
  • Erweiterungen und Lizenzen — Formular-Werkzeuge, Buchungssysteme, Bildrechte, Schriftlizenzen. Bei einfachen Seiten oft null, bei Funktionsseiten ein realer Posten. Fragen Sie vorab, welche kostenpflichtigen Erweiterungen eingesetzt werden und wer sie später bezahlt.
  • Pflege und Änderungen — der Posten, der am häufigsten vergessen wird. Entweder in Ihrer eigenen Zeit oder als Website-Pflege.

Der wichtigste Punkt beim Vergleich: Fragen Sie vorab, was eine Textänderung nach dem Launch kostet. Wo jede Kleinigkeit einzeln abgerechnet wird, ist die Seite über drei Jahre oft teurer als eine mit höherem Einstiegspreis.

Warum vergleichbare Angebote so weit auseinanderliegen

Wenn drei Angebote für „die gleiche Website“ 900 €, 2.500 € und 7.000 € lauten, liegt das fast immer an einem dieser fünf Punkte:

  1. Inhaltsumfang. Wer Texte selbst liefert, kauft etwas anderes als jemand, der sie schreiben lässt — der größte einzelne Preistreiber überhaupt.
  2. Vorlage gegen Eigenentwurf. Eine angepasste Vorlage ist legitim und oft die richtige Wahl, aber eben nicht dasselbe wie ein Entwurf von Grund auf.
  3. Enthaltene Grundleistungen. Suchmaschinen-Grundoptimierung, Ladezeit, Datenschutz: mal inklusive, mal als Position darunter, mal gar nicht.
  4. Abrechnungsmodell. Beim Stundensatz steht im Angebot eine Schätzung, keine Zusage.
  5. Was nach dem Launch passiert. Einweisung, Nachbesserungsfrist, Reaktionszeit bei Störungen — oder eben nichts davon.

Kein Punkt davon macht ein Angebot automatisch schlecht. Sie machen es aber unvergleichbar, solange sie nicht offengelegt sind.

Checkliste: So vergleichen Sie Angebote selbst

Stellen Sie jedem Anbieter dieselben zehn Fragen, schriftlich. Sie machen Angebote vergleichbar, ganz ohne technisches Vorwissen:

  1. Wie viele Seiten sind enthalten, und was kostet eine weitere?
  2. Wer schreibt die Texte — und wer liefert die Bilder?
  3. Sind Suchmaschinen-Grundoptimierung, Ladezeit-Optimierung und SSL enthalten oder Zusatzposten?
  4. Ist es ein Festpreis oder eine Aufwandsschätzung? Was passiert bei Überschreitung?
  5. Wem gehören nach dem Projekt Domain, Inhalte und alle Zugänge?
  6. Kann ich die Website später zu einem anderen Anbieter umziehen — und in welcher Form bekomme ich sie?
  7. Welche kostenpflichtigen Erweiterungen oder Lizenzen werden eingesetzt, und wer zahlt sie laufend?
  8. Was kostet eine Textänderung nach dem Launch, und wie schnell wird sie umgesetzt?
  9. Kann ich Inhalte selbst pflegen, und bekomme ich eine Einweisung?
  10. Wer ist mein Ansprechpartner, wenn die Seite an einem Freitagabend nicht erreichbar ist?

Frage 5, 6 und 8 trennen erfahrungsgemäß am deutlichsten. Ein günstiges Angebot, das alle drei klar beantwortet, ist unbedenklich. Ein teures Angebot, das bei Frage 5 ausweicht, ist es nicht.

Wann Strategie, SEO und GEO wirklich nötig werden

Solange die Website bestätigt, was Empfehlung und Stammkundschaft ohnehin liefern, ist zusätzliche Sichtbarkeitsarbeit optional. Sie wird nötig, sobald die Empfehlungen nicht mehr reichen, Sie in ein neues Gebiet oder eine neue Leistung hineinwollen — oder ein Wettbewerber plötzlich überall sichtbar ist, wo Sie es nicht sind.

Ab diesem Punkt verschiebt sich das Budget grundlegend: weg von der einmaligen Erstellung, hin zu laufender Arbeit. Bei uns beginnt einmalige SEO-Grundarbeit bei 599 €, laufende Betreuung bei 299 € im Monat. Warum SEO monatlich und nicht einmalig abgerechnet wird, erklärt der Ratgeber SEO-Kosten für KMU. Dazu kommt ein zweiter Kanal: Ein wachsender Teil der Recherche endet in KI-Antworten, ohne Klick auf eine Website (Stand September 2026). Ob Sie dort genannt werden, ist unabhängig davon, was Ihre Website gekostet hat — der KI-Sichtbarkeits-Check kostet 149 € einmalig, das vollständige Setup 1.890 €, Details unter GEO. Wie sich diese Beträge einordnen, steht im Ratgeber Was kostet GEO?.

Wichtig bleibt die Reihenfolge: Sichtbarkeitsarbeit auf einer Seite, die keine Anfragen auslöst, verteuert nur den Fehler. Erst die Seite in Ordnung bringen, dann Reichweite kaufen. Woran es liegt, wenn eine Seite keine Anfragen auslöst, steht im Beitrag Warum bringt meine Website keine Anfragen?.

Was nova.02:media ab 999 € liefert

Unser Basic-Paket kostet 999 € als einmaliger Festpreis und enthält: bis zu 3 Seiten, ein Kontaktformular, Suchmaschinenoptimierung, Ladezeit-Optimierung, Datenschutz und SSL-Verschlüsselung sowie bis zu 10 Grafiken. Auf Wunsch in 3 Raten zu je 399 €.

Wer mehr Umfang braucht: Pro liegt bei 1.499 € (bis 5 Seiten, inklusive Shop bis 5 Artikel), darüber folgen XL, XXL und VIP bis 3.499 €. Alle Pakete im Detail unter Preise. Wir sind Kleinunternehmer nach § 19 UStG — die genannten Beträge sind Endpreise ohne Umsatzsteuer. Stand September 2026.

Was wir bewusst nicht versprechen: dass eine Website für 999 € Anfragen bringt, die vorher nicht existierten. Sie bringt eine korrekte, schnelle, auffindbare und rechtlich saubere Grundlage — ob daraus Nachfrage wird, hängt davon ab, ob jemand sucht. Das sagen wir lieber vorher.

Häufige Fragen

Reicht eine Website für 1.000 Euro wirklich aus? Für viele Betriebe ja — wenn der Auftrag klar ist. Eine kompakte Website mit drei bis fünf Seiten, klarem Angebot, Kontaktweg und sauberer technischer Basis erfüllt genau eine Aufgabe: Wer Sie über Empfehlung, Fahrzeugbeschriftung, Google-Unternehmensprofil oder Visitenkarte findet, soll Sie seriös vorfinden und anfragen können. Nicht ausreichend ist dieselbe Seite, wenn sie zusätzlich aktiv Nachfrage erzeugen soll, die es vorher nicht gab — das ist eine andere Aufgabe mit anderem Aufwand.

Woran erkenne ich ein schlechtes Billig-Angebot? Nicht am Preis, sondern an den Lücken. Fragen Sie schriftlich nach vier Punkten: Wem gehören Domain, Inhalte und Zugänge nach dem Projekt? Sind Suchmaschinen-Grundoptimierung, Ladezeit und SSL enthalten oder kosten sie extra? Was kostet eine Textänderung nach dem Launch? Und: Lässt sich die Seite zu einem anderen Anbieter umziehen? Ein günstiges Angebot, das diese vier Fragen klar beantwortet, ist unproblematisch.

Welche laufenden Kosten kommen nach dem Launch dazu? Vier Posten: Domain (marktüblich meist 10–30 € pro Jahr), Hosting (marktüblich je nach Leistung etwa 5–50 € pro Monat), gegebenenfalls kostenpflichtige Erweiterungen oder Lizenzen und schließlich Pflege — entweder Ihre eigene Zeit oder eine Betreuung. Diese Posten fallen bei jeder Website an, unabhängig davon, was die Erstellung gekostet hat. Wer sie nicht einplant, hat kein günstiges Angebot gefunden, sondern nur einen unvollständigen Vergleich gemacht.

Ist ein teures Design automatisch besser? Nein. Gestaltung entscheidet darüber, ob jemand bleibt und Ihnen vertraut — sie entscheidet nicht darüber, ob jemand Sie überhaupt findet oder am Ende anfragt. Eine aufwendig gestaltete Seite ohne klares Angebot, ohne Vertrauenssignale und ohne erkennbaren nächsten Schritt bringt weniger als eine schlichte Seite, die diese drei Dinge hat. Geld ist dann gut angelegt, wenn es einen dieser Engpässe löst.

Ab wann brauche ich zusätzlich SEO oder Sichtbarkeit in der KI-Suche? Sobald die Website nicht mehr nur bestätigen, sondern neue Nachfrage bringen soll. Solange Aufträge über Empfehlung und Stammkunden kommen, ist zusätzliche Sichtbarkeitsarbeit optional. Sobald Sie planbar Anfragen von Menschen wollen, die Sie noch nicht kennen, wird sie zum eigentlichen Kostenblock — dann verschiebt sich das Budget von der einmaligen Erstellung hin zu laufender Arbeit.

Was ist bei nova.02:media ab 999 € enthalten? Das Basic-Paket umfasst bis zu 3 Seiten, ein Kontaktformular, Suchmaschinenoptimierung, Ladezeit-Optimierung, Datenschutz und SSL-Verschlüsselung sowie bis zu 10 Grafiken — als einmaliger Festpreis von 999 €, auf Wunsch in 3 Raten zu je 399 €. Wer mehr Seiten oder einen kleinen Shop braucht, liegt bei Pro mit 1.499 €. Wir sind Kleinunternehmer nach § 19 UStG, weisen also keine Umsatzsteuer aus. Stand September 2026.

Fazit

Der Preis einer Website sagt für sich genommen nichts darüber aus, ob sie eine gute Entscheidung ist. Entscheidend ist, ob sie eine Aufgabe erfüllt, die Sie vorher benennen konnten — und wie viele gewonnene Kunden sie tragen muss. Rechnen Sie dafür die zwei Zahlen aus dem Beispiel oben mit Ihren eigenen Werten durch.

Und der Fall, in dem Sie gar nichts kaufen sollten: Wenn Ihre Auftragsbücher voll sind, Ihre Kunden über Empfehlung kommen und Ihre bestehende Seite Namen, Leistung und Telefonnummer korrekt und mobil bedienbar zeigt, ist eine neue Website keine vorrangige Investition. Prüfen Sie dann lieber, ob Ihr Google-Unternehmensprofil aktuell ist — das kostet null Euro und wirkt schneller.

Wenn Sie unsicher sind, welche der drei Website-Arten Sie brauchen: Das klären wir im kostenlosen Erstgespräch, ehrlich auch dann, wenn die Antwort „weniger als gedacht“ lautet — siehe Beratung.

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